Statements

"e-skills gehören zu den Schlüsselkompetenzen moderner Wissensgesellschaften, insbesondere  in industriebasierten Volkswirtschaften. Wir müssen alles tun, um digitale Kompetenzen bereits ab dem Schuleintritt aufzubauen. Es geht darum, neben der bei Jugendlichen ohnehin vorhandenen Leidenschaft für die Nutzung von digitalen Medien und IKT-Produkten auch die Begeisterung für aktives Gestalten zu wecken und Coding zu forcieren. Denn nur wenn Österreich über ausreichend Talente in diesem Bereich verfügt, können die verbleibenden industriellen Stärkefelder in unserem Land – inzwischen alle fast vollständig IKT-basiert – ausgebaut oder zumindest gehalten werden."
Mag. Peter Koren, Vize-Generalsekretär der Industriellenvereinigung

"Coding bzw. Programmierkenntnisse werden im weiteren Verlauf des 21. Jahrhunderts zu einer immer wichtigeren Grundfertigkeit. Wir müssen jetzt in Österreich aktiv werden, um wettbewerbsfähig zu bleiben und die richtigen Talente zu entwickeln: Wir brauchen exzellente Forscher, Techniker und Gründer, um den Standort zu stärken. Wenn die nächste Generation „fit“ für das 21. Jahrhundert werden soll, müssen die Verwaltung und Wirtschaft zusammenarbeiten und rechtzeitig die richtigen Schritte setzen, um Kindern und Jugendlichen diese Fähigkeiten nahezubringen. Wir veranstalten deshalb regelmäßig Events für Kinder wie das IBM Excite Camp bzw. Informationstage für Pädagoginnen und Pädagogen (IBM Education Day) und unterstützen unter anderem die Coding-Initiative des Wiener Bildungsservers namens 'Smart Kids'."
Tatjana Oppitz, Generaldirektorin IBM Österreich

 

"Ähnlich wie bei Naturwissenschaften geht es auch beim Coding darum, die eigene Umwelt zu verstehen. Das Besondere daran: Wer programmieren kann, kann sie sogar mitgestalten. Wir empfinden es deshalb als extrem wichtig, möglichst früh und auf spielerische Art und Weise Programmierkenntnisse zu vermitteln. Das schult nicht nur die Kreativität und Problemlösungskompetenz, sondern bedeutet auch bessere Jobchancen in der Zukunft."
Lukas Keller, Mitglied der Geschäftsführung und Leiter der DX (Developer Experience) Gruppe Microsoft Österreich 

 

„Als Absolvent des TU-Instituts für Computertechnik ist mir die Kenntnis zum Thema Coding ein Herzensanliegen. Bereits vor vielen Jahren habe ich überlegt, dass eigentlich jeder Schüler, jede Schülerin schon in jeder Schule die Möglichkeit haben sollte, Informatik zu lernen. Damit meine ich nicht nur einen Computer zu bedienen wie Excel und Word, sondern wirklich die Grundzüge der Informatik zu kennen und anwenden zu können. Ich halte das in einer modernen Gesellschaft für genauso wichtig, wie Lesen und Schreiben, und für unbedingt notwendig, um in Zukunft eine Zweiklassengesellschaft zu vermeiden.“
Dr. Hannes Bardach, CEO der Firma Frequentis

 

"Beim IoT Junior Cup geht es uns vor allem darum, junge Talente aufzudecken und das Thema Internet-der-Dinge in ganz Österreich sichtbar zu machen. Wir wollen nicht nur Ideen, sondern vor allem die praktische Umsetzung fördern. Das ist im späteren Berufsleben genau so. Ideen zu haben ist gut, diese aber umzusetzen ist das Wichtige. Auch wenn man noch so tief in die Hardware geht, ganz ohne Coding geht's auch dort nicht. Irgendwie muss beim Internet-der-Dinge schließlich jedes Gerät mit dem digitalen Internet "sprechen."
Wolfgang Hafenscher, CMO & Mit-Gründer LineMetrics

 

"Der Umgang mit Computern ist heute eine Kulturtechnik wie Schreiben und Rechnen. Meiner Ansicht nach  ist es aber in diesen Zusammenhang extrem wichtig, dass neben der Medienkompetenz und Programmierung auch das Verständnis der Beschreibung und Lösung von informatischen Problemen vermittelt wird. hier ist eine einführende Beschäftigung mit den theoretischen Grundlagen der Informatik bereits im Schulalter nötig."
Ass. Prof. Dipl-Ing. Dr.-techn. Gerald Steinbauer, Institut für Softwaretechnologie der TU Graz, Co-Organisator der RoboCup-Wettbewerbe